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Bedienungsanleitung

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Fehlerbehebung

Praktische Tipps zur Lösung der häufigsten Probleme mit Aruba 6405.

Netzwerkverbindungen funktionieren nicht zuverlässig. connectivity

Ursache: Kabel sind beschädigt oder Verbindungen sitzen locker.

Lösung

Kabelverbindungen auf Schäden und festen Sitz prüfen. Wenn das Problem bestehen bleibt, ein anderes Kabel verwenden.

Netzwerkkollisionen oder stark beeinträchtigte Netzwerkleistung. performance

Ursache: Nicht normgerechte oder falsch verdrahtete Kabel.

Lösung

Ein neues, korrekt verdrahtetes Kabel verwenden. Die Anschlussbelegung mit den Kabelinformationen im ArubaOS-Switch and ArubaOS Transceiver Guide vergleichen. Für 1000Base-T-Installationen wird ein Kategorie-5-Kabeltester empfohlen.

Nach Änderungen am Netzwerk treten Verbindungsprobleme auf. connectivity

Ursache: Eine ungeeignete Netzwerktopologie, beispielsweise durch übermäßige Kabellängen oder zu große Repeater-Verzögerungen.

Lösung

Zur vorherigen Topologie zurückkehren. Verschwinden die Probleme, liegt die Ursache wahrscheinlich in der neuen Topologie.

Broadcast-Stürme beeinträchtigen die Netzwerkleistung erheblich. performance

Ursache: Schleifen im Datenpfad durch mehrere gleichzeitig aktive Verkabelungswege zwischen Endknoten.

Lösung

Vor dem Aktivieren redundanter Pfade das Spanning Tree Protocol über die Switch-Konsole oder die Weboberfläche aktivieren. Dadurch bleibt jeweils nur ein redundanter Pfad aktiv.

Die Ursache einer Störung ist unklar. other

Ursache: Die Fehlerquelle wurde noch nicht eingegrenzt.

Lösung

Ereignis- und Debug-Protokolle, „show tech“ sowie Laufzeitdiagnosen zur Eingrenzung verwenden. Weitere Informationen enthält der Diagnostics and Supportability Guide.

Nicht alle installierten Leitungsmodule werden eingeschaltet. power

Ursache: Die verfügbare Leistung reicht möglicherweise nicht für alle installierten Module aus.

Lösung

Den maximalen Leistungsbedarf der installierten Komponenten berechnen und mit der verfügbaren Netzteilleistung vergleichen. Die Verwaltungssoftware kann Module ausgeschaltet lassen, um die verfügbare Leistung nicht zu überschreiten.

Die Stromversorgungsredundanz kann beeinträchtigt sein. installation

Ursache: Ein 3000-W-Netzteil wird mit einem C16-Eingangsadapter oder ein 1800-W-Netzteil mit einem C20-Eingangsadapter verwendet. Diese Kombinationen werden nicht unterstützt.

Lösung

Ein 3000-W-Netzteil mit einem C20-Eingangsadapter beziehungsweise ein 1800-W-Netzteil mit einem C16-Eingangsadapter verwenden.

Das Dateisystem auf der SSD des Managementmoduls ist nach einem Hard-Reset beschädigt. maintenance

Ursache: Ein Hard-Reset kann das Dateisystem beschädigen, da kein geordnetes Herunterfahren erfolgt.

Lösung

Zur Wiederherstellung ist eine Neuformatierung der SSD des Managementmoduls erforderlich. Einen Hard-Reset nur verwenden, wenn andere Methoden zur Wiederherstellung der Kontrolle fehlgeschlagen sind.

Häufig gestellte Fragen

Die häufigsten Fragen zum Aruba 6405.

Beim Umgang mit dem Switch oder seinen Komponenten immer ein ESD-Armband tragen und zuverlässig an einem unlackierten metallischen Erdungspunkt anschließen. Geeignete Punkte befinden sich vorne an der nach Abnehmen der Blende zugänglichen Metalllasche und hinten am Erdungsanschluss.

Module nur an ihren Kanten halten. Elektronische Bauteile und Leiterbahnen nicht berühren. Nicht eingebaute Module in antistatischen Beuteln aufbewahren und alle Komponenten vorsichtig behandeln.

Für einen Soft-Reset die Reset-Taste kürzer als fünf Sekunden drücken. Das Managementmodul wird mit einer Verzögerung von fünf bis zehn Sekunden geordnet heruntergefahren und zurückgesetzt. Für einen Hard-Reset die Taste mindestens fünf Sekunden drücken. Dieser setzt das Modul sofort zurück und kann Datenverlust sowie eine Beschädigung des SSD-Dateisystems verursachen. Er darf erst eingesetzt werden, wenn andere Wiederherstellungsmethoden fehlgeschlagen sind.

Ein funktionsfähiges Standby-Modul übernimmt die aktive Rolle und hält den Switch in Betrieb. Fehlt ein funktionsfähiges zweites Managementmodul, fällt der Switch aus, bis das zurückgesetzte Modul wieder betriebsbereit ist. Nach einem Soft-Reset kehrt das zuvor aktive Modul als Standby zurück.

Ja. Das aktive Managementmodul bleibt unbeeinflusst und das zurückgesetzte Modul kehrt anschließend in die Standby-Rolle zurück. Tritt während des Soft-Reset-Zyklus des Standby-Moduls jedoch ein Zustand auf, der einen Failover auslöst, wird das gesamte Chassis neu gestartet.

Ja. Die Aruba-6400-Switches unterstützen Trunking beziehungsweise Link Aggregation. Damit können mehrere Netzwerkkabel für eine Verbindung verwendet werden, ohne eine Datenpfadschleife zu erzeugen. Weitere Informationen enthält der Link Aggregation Guide.

Die Anzahl jedes installierten Komponententyps mit dessen Leistungsbedarf multiplizieren und die Ergebnisse addieren. Das aufgeführte Aruba-6405-Basissystem mit zwei Managementmodulen und zwei Lüftereinschüben benötigt maximal 645 W. Mit vier R0X38B-Modulen zu je 113 W und einem R0X45A-Modul mit 352 W ergibt sich ein Gesamtbedarf von 1449 W.

Für PoE steht die Netzteilleistung zur Verfügung, die nach der Leistungszuweisung an System und Leitungsmodule übrig bleibt. Im Beispiel liefern zwei 1800-W-Netzteile bei 200–240 V Wechselspannung laut Tabelle zusammen 3564 W. Bei 1449 W Systembedarf bleiben 2115 W für PoE. Bei geforderter Netzteilredundanz wird mit einem Netzteil weniger gerechnet; dann bleiben 351 W für PoE.

Der Switch ist ohne Rack-Montagewinkel 442,6 mm breit, 306,6 mm hoch und einschließlich montierter Kabelführung und Netzanschlusszubehör 592,5 mm tief. Für den Ein- oder Ausbau eines Lüftereinschubs sind 279,4 mm Freiraum erforderlich, für ein Leitungsmodul 381 mm.

Hilfe

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Unten finden Sie Bedienungsanleitungen für Netzwerkkarte / Adapter, die ähnlich wie 6405 sind. Versuchen Sie auch, alle Aruba Netzwerkkarte / Adapter Bedienungsanleitungen anzusehen

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