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Bedienungsanleitung
VollbildFehlerbehebung
Praktische Tipps zur Lösung der häufigsten Probleme mit Supermicro MicroBlade MBI-311A-1T2N.
Ursache: Mögliche Speicherprobleme, fehlerhafte Erweiterungskarten, falsche Jumperstellungen oder ein Kurzschluss zwischen Mainboard und Gehäuse.
System ausschalten. Alle DIMMs bis auf eines sowie zusätzlich installierte Komponenten entfernen. Sicherstellen, dass das Mainboard keinen Kurzschluss zum Gehäuse hat. Alle Jumper auf ihre Standardpositionen setzen. System einschalten und bei erfolgreichem Start Speicher und Erweiterungskarten prüfen. Vor dem Austausch nicht hot-swap-fähiger Komponenten das System ausschalten.
Ursache: Mögliche Probleme mit Stromversorgung, Stromanschluss, Eingangsspannung oder Mainboard-Batterie.
Prüfen, ob die Betriebs-LED auf dem Mainboard leuchtet und der Stromanschluss mit dem Netzteil verbunden ist. Die Mainboard-Batterie muss ungefähr 3 V Gleichspannung liefern; andernfalls ersetzen. Prüfen, ob die Eingangsspannung 100–120 V oder 180–240 V beträgt. Den Netzschalter zum Test ein- und ausschalten.
Alle Erweiterungskarten und Kabel entfernen. Vor dem Entfernen nicht hot-swap-fähiger Komponenten das System ausschalten.
Ursache: Möglicherweise sind DIMM-Module oder Speichersteckplätze fehlerhaft.
Das System mit nur einem DIMM-Modul starten. Startet es, die Module zwischen den Steckplätzen tauschen und die Ergebnisse vergleichen, um fehlerhafte Module oder Steckplätze zu erkennen. Vor Änderungen an den Modulen das System ausschalten.
Ursache: DIMMs sind möglicherweise nicht vollständig eingesetzt, ungeeignet oder defekt; auch Speichersteckplätze können fehlerhaft sein.
Den korrekten und vollständigen Sitz aller DIMMs prüfen. Geeigneten Speicher verwenden; für alle DIMMs werden derselbe Typ und dieselbe Geschwindigkeit empfohlen. Die Speicherangaben in Abschnitt 3.3 beachten. Module zwischen Steckplätzen tauschen und die Ergebnisse vergleichen.
Ursache: Ein minderwertiges Netzteil kann den Verlust der CMOS-Einstellungen verursachen. Auch die Mainboard-Batterie ist zu prüfen.
Ein hochwertiges Netzteil verwenden. Prüfen, ob die Mainboard-Batterie ungefähr 3 V Gleichspannung liefert; andernfalls ersetzen. Bleibt das Problem bestehen, den Händler wegen einer Reparatur kontaktieren.
Ursache: Mögliche Probleme mit CPU-/BIOS-Unterstützung, Speicher, Laufwerken, Kühlung, Stromversorgung oder Treibern.
CPU-Unterstützung und BIOS-Version prüfen. Unterstützte Speichermodule verwenden und mit memtest86 oder einem ähnlichen Programm testen. Laufwerke prüfen und bei Bedarf ersetzen. Alle Kühlkörper- und Systemlüfter kontrollieren. Im BMC die CPU- und Systemtemperaturen sowie am Bedienfeld die Überhitzungs-LED prüfen. Ausreichende Netzteilleistung, angeschlossene Stromstecker und passende Treiber sicherstellen. Das BIOS laut Warnhinweis nur bei einem BIOS-bezogenen Problem aktualisieren.
Ursache: Möglicherweise funktionieren Installationsgeräte, Startgeräte, Kabel oder einzelne Komponenten nicht ordnungsgemäß.
Installations- und Startgeräte sowie sämtliche Kabel prüfen. Unnötige Komponenten entfernen, beginnend mit Erweiterungskarten. Zur Eingrenzung eine Minimalkonfiguration mit CPU und einem Speichermodul verwenden. Jeweils nur eine Komponente prüfen oder austauschen. Verdächtige Komponenten einzeln außerhalb des Gehäuses oder in einem nachweislich funktionierenden System testen und bei Bedarf ersetzen. Vor Änderungen an nicht hot-swap-fähigen Komponenten das System ausschalten.
Ursache: Interner Prozessorfehler, im Handbuch als IERR bezeichnet.
Die BMC-Weboberfläche öffnen und unter dem Bereich für den Serverzustand das Ereignisprotokoll auf den Fehler prüfen. Das BMC erstellt bei diesem Fehler einen Absturzdatensatz. Diesen herunterladen und speichern, um dem Support Statusinformationen bereitzustellen.
Ursache: Beschädigung des Haupt-BIOS-Blocks.
Auf einem anderen Rechner ein für das Mainboard vorgesehenes BIOS-Abbild derselben oder einer nahen Version als „Super.ROM“ in das Stammverzeichnis eines USB-Mediums kopieren. Ein Medium mit FAT12, FAT16 oder FAT32 verwenden; USB-Festplatten werden nicht unterstützt. Das Medium anschließen und das System beim im Handbuch gezeigten Bildschirm zurücksetzen. Im Wiederherstellungsmenü die Option zum Fortfahren mit der Flash-Aktualisierung auswählen und mit der Eingabetaste bestätigen. Den Flash-Vorgang nicht unterbrechen. Nach Abschluss eine beliebige Taste zum Neustart drücken.
Ursache: Ausfall des BIOS-Wiederherstellungsblocks.
Das Verfahren zur Beantragung einer Rücksendegenehmigung (RMA) befolgen. Alternativ kann das BIOS mit der Out-of-Band-Funktion des Supermicro Update Manager (SUM) erneut geflasht werden.
Häufig gestellte Fragen
Die häufigsten Fragen zum Supermicro MicroBlade MBI-311A-1T2N.
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