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Bedienungsanleitung

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Fehlercodes

Nachfolgend finden Sie die Fehlercodes für den Remeha HMI Gas 310ECO PRO.

E00 communication
WARNUNG

Parameterspeichereinheit PSU nicht gefunden. Mögliche Ursache: schlechte Verbindung.

Lösung

Verdrahtung prüfen.

E01 other
WARNUNG

Sicherheitsparameter fehlerhaft. Mögliche Ursachen: schlechte Verbindung oder defekte PSU.

Lösung

Verdrahtung prüfen. PSU ersetzen.

E10 temperature
WARNUNG

Zu große Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur. Mögliche Ursachen: fehlender Durchfluss, fehlender oder fehlerhafter Sensoranschluss oder defekter Sensor.

Lösung

Heizungsanlage entlüften. Wasserdruck und Funktion der Heizungspumpe prüfen. Durchflussrichtung, Pumpe und Ventile prüfen. Wärmetauscher auf Verschmutzung prüfen. Montage und Funktion der Sensoren prüfen. Sensor bei Bedarf ersetzen.

E11 temperature
WARNUNG

Zu große Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur. Mögliche Ursachen: fehlender Durchfluss, fehlender oder fehlerhafter Sensoranschluss oder defekter Sensor.

Lösung

Heizungsanlage entlüften. Wasserdruck und Funktion der Heizungspumpe prüfen. Durchflussrichtung, Pumpe und Ventile prüfen. Wärmetauscher auf Verschmutzung prüfen. Montage und Funktion der Sensoren prüfen. Sensor bei Bedarf ersetzen.

E12 other
WARNUNG

Luftdruckdifferenzschalter hat angesprochen oder Wärmetauschertemperatur liegt oberhalb des normalen Bereichs (Sicherheitstemperaturbegrenzer STB). Mögliche Ursachen: verstopfte Luftzufuhr oder Abgasführung, schlechte Verbindung, fehlender Durchfluss, fehlerhafter Sensoranschluss oder defekter Sensor.

Lösung

Luftzufuhr und Abgasführung auf Verstopfung prüfen. Verdrahtung, Wasserdruck, Funktion der Heizungspumpe sowie Durchflussrichtung und Ventile prüfen. Wärmetauscher auf Verschmutzung prüfen. Montage und Funktion der Sensoren prüfen. Sensor bei Bedarf ersetzen.

E14 other
WARNUNG

Fünf fehlgeschlagene Brennerstarts. Mögliche Ursachen: kein Zündfunke, Zündfunke ohne Flammenbildung oder Flamme mit fehlender beziehungsweise unzureichender Ionisation unter 3 µA.

Lösung

Bei fehlendem Zündfunken Verkabelung des Zündtransformators, Ionisations-/Zündelektrode, Überschlag gegen Masse beziehungsweise Erde und Erdung prüfen; als mögliche Ursache wird auch eine defekte Ansteuerung der SU-Platine genannt. Bei Zündfunken ohne Flamme Luftzufuhr und Abgasführung auf Verstopfung prüfen, Öffnung des Gashahns und Gasversorgungsdruck prüfen, Gasleitung entlüften sowie Funktion, Einstellung und Verkabelung der Gasarmatur und Zustand der Brenneroberfläche prüfen; auch hier wird eine defekte SU-Ansteuerung genannt. Bei Flamme mit unzureichender Ionisation Gashahn, Gasversorgungsdruck, Elektrodenverkabelung, Erdung, Ionisations-/Zündelektrode, Funktion und Einstellung der Gasarmatur sowie Brenneroberfläche prüfen.

E16 other
WARNUNG

Falsches Flammensignal. Mögliche Ursachen: Ionisationsstrom ohne zulässige Flamme, Nachglühen des Brenners durch zu hohen CO₂-Gehalt, defekter Zündtransformator oder defektes Gasventil.

Lösung

Ionisations-/Zündelektrode prüfen. CO₂-Gehalt einstellen. Zündtransformator bei Bedarf ersetzen. Gasventil prüfen und bei Bedarf ersetzen.

E17 other
WARNUNG

Gasventilstörung der SU-Platine. Mögliche Ursachen: schlechte Verbindung oder defekte SU-Platine.

Lösung

Verdrahtung prüfen. SU-Platine prüfen und bei Bedarf ersetzen.

E02 sensor
WARNUNG

Kurzschluss am Vorlauftemperatursensor. Mögliche Ursachen: schlechte Verbindung, fehlender oder fehlerhafter Sensoranschluss oder defekter Sensor.

Lösung

Verdrahtung, Funktion und Montage des Sensors prüfen. Sensor bei Bedarf ersetzen.

E03 sensor
WARNUNG

Unterbrechung am Vorlauftemperatursensor. Mögliche Ursachen: schlechte Verbindung, fehlender oder fehlerhafter Sensoranschluss oder defekter Sensor.

Lösung

Verdrahtung, Funktion und Montage des Sensors prüfen. Sensor bei Bedarf ersetzen.

E34 fan
WARNUNG

Gebläsestörung. Mögliche Ursachen: schlechte Verbindung oder defektes Gebläse.

Lösung

Verdrahtung prüfen. Ausreichenden Zug am Schornsteinanschluss prüfen. Gebläse bei Bedarf ersetzen.

E35 water
WARNUNG

Vorlauf und Rücklauf vertauscht. Mögliche Ursachen: falsche Durchflussrichtung, schlechte Verbindung, fehlender oder fehlerhafter Sensoranschluss oder defekter Sensor.

Lösung

Durchflussrichtung, Pumpe und Ventile prüfen. Montage und Funktion der Sensoren prüfen. Sensor bei Bedarf ersetzen.

E36 other
WARNUNG

Fünfmaliger Flammenverlust. Mögliche Ursache: fehlender oder unzureichender Ionisationsstrom.

Lösung

Gasleitung entlüften. Öffnung des Gashahns und Gasversorgungsdruck prüfen. Funktion und Einstellung der Gasarmatur prüfen. Luftzufuhr und Abgasführung auf Verstopfung prüfen. Auf Abgasrezirkulation prüfen.

E37 communication
WARNUNG

Kommunikationsfehler mit der SU-Platine. Mögliche Ursache: schlechte Verbindung.

Lösung

Prüfen, ob die SU-Platine korrekt im Steckverbinder der PCU-Platine sitzt.

E38 communication
WARNUNG

Kommunikationsfehler mit der SCU-Platine. Mögliche Ursachen: schlechte Verbindung oder defekte SCU-Platine.

Lösung

Verdrahtung prüfen. SCU-Platine ersetzen.

E39 other
WARNUNG

Sperreingang im verriegelnden Modus. Mögliche Ursachen: schlechte Verbindung, externe Ursache oder falsch eingestellter Parameter.

Lösung

Verdrahtung prüfen. Externe Ursache beseitigen. Parameter prüfen.

E04 temperature
WARNUNG

Wärmetauschertemperatur zu niedrig. Mögliche Ursachen: schlechte Verbindung, fehlender Durchfluss, fehlender oder fehlerhafter Sensoranschluss oder defekter Sensor.

Lösung

Verdrahtung prüfen. Heizungsanlage entlüften. Durchflussrichtung, Pumpe, Ventile und Wasserdruck prüfen. Wärmetauscher auf Verschmutzung prüfen. Montage und Funktion des Sensors prüfen. Sensor bei Bedarf ersetzen.

E05 temperature
WARNUNG

Wärmetauschertemperatur zu hoch. Mögliche Ursachen: schlechte Verbindung, fehlender Durchfluss, fehlender oder fehlerhafter Sensoranschluss oder defekter Sensor.

Lösung

Verdrahtung prüfen. Heizungsanlage entlüften. Durchflussrichtung, Pumpe, Ventile und Wasserdruck prüfen. Wärmetauscher auf Verschmutzung prüfen. Montage und Funktion des Sensors prüfen. Sensor bei Bedarf ersetzen.

E06 sensor
WARNUNG

Kurzschluss am Rücklauftemperatursensor. Mögliche Ursachen: schlechte Verbindung, fehlender oder fehlerhafter Sensoranschluss oder defekter Sensor.

Lösung

Verdrahtung, Montage und Funktion des Sensors prüfen. Sensor bei Bedarf ersetzen.

E07 sensor
WARNUNG

Unterbrechung am Rücklauftemperatursensor. Mögliche Ursachen: schlechte Verbindung, fehlender oder fehlerhafter Sensoranschluss oder defekter Sensor.

Lösung

Verdrahtung, Montage und Funktion des Sensors prüfen. Sensor bei Bedarf ersetzen.

E08 temperature
WARNUNG

Rücklauftemperatur zu niedrig. Mögliche Ursachen: schlechte Verbindung, fehlender Durchfluss, fehlender oder fehlerhafter Sensoranschluss oder defekter Sensor.

Lösung

Verdrahtung prüfen. Wärmetauscher auf Verschmutzung prüfen. Heizungsanlage entlüften. Durchflussrichtung, Pumpe, Ventile und Wasserdruck prüfen. Funktion und Montage des Sensors prüfen.

E09 temperature
WARNUNG

Rücklauftemperatur zu hoch. Mögliche Ursachen: schlechte Verbindung, fehlender Durchfluss, fehlender oder fehlerhafter Sensoranschluss oder defekter Sensor.

Lösung

Verdrahtung prüfen. Wärmetauscher auf Verschmutzung prüfen. Heizungsanlage entlüften. Durchflussrichtung, Pumpe, Ventile und Wasserdruck prüfen. Funktion und Montage des Sensors prüfen.

Häufig gestellte Fragen

Die häufigsten Fragen zum Remeha HMI Gas 310ECO PRO.

Der Störungscode hilft, die Art der Störung schnell und korrekt zu ermitteln, und unterstützt den Lieferanten bei der Fehlerdiagnose.

Der Kesselautomat speichert die letzten 16 aufgetretenen Störungen.

Gespeichert werden die Anzahl der Störungsereignisse, der Betriebszustand des Kessels sowie die Vorlauf- und Rücklauftemperatur zum Zeitpunkt der Störung.

Die beiden mit f bezeichneten Tasten gleichzeitig drücken und anschließend mit [+] das blinkende Symbol c in der Menüleiste auswählen. Mit S das Installateurmenü öffnen. Mit [-] oder [+] den Zugangscode 0012 einstellen und mit S bestätigen. Danach erscheint er[xx.

Nach dem Öffnen des Störungsspeichers mit [-] oder [+] die Störungs- oder Blockierungsliste auswählen und mit S bestätigen. Mit [-] oder [+] durch die Einträge blättern. Mit S die Details eines Eintrags öffnen und mit [-] oder [+] die gespeicherten Daten durchsehen.

Angezeigt werden Häufigkeit, Brennerbetriebsstunden, Status, Unterstatus, Vorlauf- und Rücklauftemperatur, Wärmetauschertemperatur, interner Sollwert, Ionisationsstrom, Gebläsedrehzahl und abgegebene relative Leistung. Die Außentemperatur ist nur mit Außenfühler verfügbar, der Wasserdruck nur mit angeschlossenem Wasserdrucksensor.

Mit > die Detailanzeige beenden. Anschließend können mit [-] oder [+] weitere Einträge ausgewählt werden. Mit > zur Störungs- oder Blockierungsliste zurückkehren und danach zweimal > drücken, um den Störungsspeicher zu verlassen.

Das Installateurmenü mit Zugangscode 0012 öffnen. Die Störungs- oder Blockierungsliste mit [-] oder [+] auswählen und mit S bestätigen. Mehrmals [+] drücken, bis er[cl erscheint. Mit S bestätigen; cl[0 erscheint mit blinkender 0. Mit [+] auf 1 stellen und mit S den Störungsspeicher löschen. Anschließend dreimal > drücken, um den Speicher zu verlassen.

Hilfe

Hast du Fragen zur Zentralheizungskessel HMI Gas 310ECO PRO von Remeha? Stelle sie direkt unserem Experten! Du erhältst Informationen, praktische Tipps und maßgeschneiderte Lösungen in nur wenigen Sekunden.

Unten finden Sie Bedienungsanleitungen für Zentralheizungskessel, die ähnlich wie HMI Gas 310ECO PRO sind. Versuchen Sie auch, alle Remeha Zentralheizungskessel Bedienungsanleitungen anzusehen

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